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Jan Deitenbach glänzt mit Top-Ten beim Superbikers in Belgien

Was für ein Saisonfinale für Jan Deitenbach. Beim Superbikers im belgischen Mettet, dem größten Supermoto-Event der Welt, erreicht der Husqvarna-Pilot einen sensationellen achten Rang! Damit gelingt dem Fahrer vom Team RAVENOL BERGOS Racing der Sprung in die Weltspitze.
 
Das Superbikers ist das älteste und größte Rennen seiner Art weltweit. Nach einer Unterbrechung in 2020 wegen der Pandemie erstrahlte der Event am zweiten Oktober-Wochenende im bekannten Glanz. Insgesamt rund 20.000 Besucher strömten bei bestem Herbstwetter an den einzigartigen Kurs im kleinen Ort Mettet im Herzen Belgiens. In der Hauptklasse waren mehr als 250 Piloten eingeschrieben, darunter die Top-Piloten aus der Welt- und Europameisterschaft und zahlreiche Landesmeister. 
 
Als Deutscher Meister von 2019 gehörte Jan Deitenbach erstmals zu den wenigen gesetzten Fahrern der Gruppe „Prestige“, die nicht durch die ersten Qualifikationsrennen am Freitag mussten. In dieser eigenen Gruppe mit Welt- und Europameistern sicherte er sich am Samstag im Zeittraining Platz acht für das erste Halbfinale. Dort kamen dann auch die besten Fahrer aus den Qualifikationen am Freitag hinzu. „Wir haben uns den ganzen Tag über gut gesteigert, am Ende fehlte sogar nur ganz wenig auf die Top-Fünf“, so Deitenbach. „Ich bin absolut happy mit dem Tag, zumal wir im Gegensatz zur Konkurrenz nur einmal neue Reifen aufgezogen hatten.“
 
Beim Start zum Halbfinale schoß Deitenbach gleich auf Rang drei vor, direkt hinter dem amtierenden Weltmeister Thomas Chareyre! So konnte er sich gleich etwas von den meisten Verfolgern absetzten. Lediglich Lokalmatador Kaivers, aktuell auf Platz drei der Europameisterschaft, ging noch an Deitenbach vorbei. Somit gab es für das Finale den achten Startplatz in Reihe zwei.
 
44 Piloten gingen am späten Sonntag nachmittag in das entscheidende Finale. Erneut heftet sich Deitenbach an das Hinterrad des Weltmeisters und kommt auf Platz fünf aus der ersten Runde! Schnell muss er jedoch dem Druck der internationalen Verfolger nachgeben und fällt auf Platzt sieben zurück. Hier hält sich Deitenbach hervorragend, erst nach zwei Dritteln der Distanz verliert er nach einem überharten Manöver eines Verfolgers zwei weitere Positionen. Doch in einem ganzen Pulk kämpf er sich zurück auf Platz acht im Ziel, knapp hinter Lokalmatador Kaivers. Damit gelingt dem deutschen Vizemeister ein eindrucksvoller Platz unter den besten Piloten der Welt! „Ein Traum“, strahlte nach dem 30minütigen Rennen ein glücklicher Jan Deitenbach. „Das ging schon hart zur Sache, beim Überrunden am Ende habe ich immer wieder Zeit verloren. Aber egal, Platz acht in dem Feld ist einfach krass. Danke an mein kleines Team und meine Familie, jetzt gehe ich mit einem tollen Gefühl in die Winterpause.“

Jan Deitenbach ist Deutscher Supermoto Vizemeister!

Beim Finale der internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft sicherte sich Jan Deitenbach die Vizemeisterschaft! Im sächsischen Großenhain konnte der Pilot vom Team BERGOS RAVENOL Racing mit einem zweiten Rang im zweiten Lauf mit seiner Husqvarna erneut auf das Podium fahren. 
 
Nach seiner Trainingsverletzung vor gut zwei Wochen musste er auf ärztliche Anweisung bis zum Rennwochenende komplett auf das Training verzichten. Dennoch konnte er sich bis zum Qualifying wieder einfahren, verpasste allerdings den angestrebten Platz in der ersten Startreihe um 0,03 Sekunden äußerst knapp. „Ich habe mich deutlich besser als vor zwei Wochen gefühlt, die Behandlungen und Ruhe haben geholfen“, so Deitenbach am ersten Abend. „Aber ich habe etwas zu lange gebraucht, um wieder ans Limit zu gehen.“
 
Bei sommerlichen Temperaturen ging das starke Feld in den ersten Lauf. Deitenbach, der auch noch Chancen auf den Titel hatte, setzte alles auf eine Karte. Doch beim Start zuckte er minimal zu früh und bekam dafür eine Stop-and-Go Strafe! Nach dem Straf-Stop auf Platz acht zurück gereicht, ging Jan Deitenbach bei der Aufholjagd auch noch etwas zu forsch zur Sache und mußte kurz zu Boden. Dennoch schaffte er es am Ende noch auf Rang sechs und betrieb damit zumindest Schadensbegrenzung. „Ich wollte es besonders gut machen, aber das hat leider nicht geklappt“, war er danach natürlich enttäuscht.
 
Zum zweiten Rennen gelang dem gebürtigen Iserlohner dann der Start perfekt. Von fünf schoß er auf die Zwei vor. In einem engen Rennen verteidigte er vor zahlreichen Zuschauern diesen Platz gegen den neuen deutschen Meister Simon Vilhelmsen. Damit sicherte sich Jan Deitenbach nach seinem Titelgewinn 2019 diesmal die Vizemeisterschaft. „Das war ein Rennen nach meinem Geschmack. Ich habe gezeigt, daß ich den Speed wie der Meister habe“, so Deitenbach nach der Siegerehrung. „Leider habe ich in der Saison ein oder zwei Fehler zuviel gemacht, schade. Aber unter dem Strich haben wir unser Ziel Meisterschaftspodium absolut erreicht. Und mit sechs Podestplätzen bei den sechs Veranstaltungen war es sogar meine wohl erfolgreichste in der IDM. Danke an meine Familie, mein Team, Partner und alle Unterstützer!“

Jan Deitenbach trotz Verletzung auf dem Podium

Schweres Wochenende bei der vorletzten Runde zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in St.Wendel für Jan Deitenbach. Nach einer Trainingsverletzung hatte der Pilot vom Team RAVENOL BERGOS Racing mit starken Schmerzen zu kämpfen. Dennoch fuhr er im zweiten Rennen als Dritter auf das Podest, mußte seine Meisterschaftsführung aber wieder abgeben.
 
Bei der letzten Trainingseinheit am Mittwoch vor dem Rennen rutschte Deitenbach auf der heimischen Strecke in Geseke aus und zog sich eine Verletzung im Schulterbereich zu. „Wir sind noch daheim mit der Physiotherapie angefangen, auch das ganze Wochenende war ich in Behandlung“, so Deitenbach. „Aber dennoch habe ich beim Fahren immer mehr verkrampft und es wurde immer schmerzhafter.“ Dennoch konnte er sich im Training mit Platz vier einen Startplatz in der ersten Reihe sichern.
 
Vor zahlreichen Zuschauern ging es beim Stadtrennen dann in den ersten Lauf. Deitenbach kam mit seiner Husqvarna gut vom Start, wurde aber in der ersten Kurve eingeklemmt und lag nur auf Platz fünf. Nachdem ein Kontrahent mit technischen Problemen kämpfte, ging es auf einen zunächst sicheren vierten Platz vor. Doch zum Ende des Rennens mußte Jan Tempo rausnehmen, verlor wieder eine Position, und kam auf Platz fünf ins Ziel. „Ich hatte am Ende kaum noch Gefühl im Arm. Ich war froh, das endlich die Zielflagge kam.“
 
Auch beim zweiten Lauf klappte der Start nicht optimal, und nur mit Glück verhinderte Deitenbach einen Sturz in der ersten Kurve. Zwei Runden später der nächste Schreck. Ein Gegner stürzte, Deitenbach mußte ausweichen und verlor wieder einen Platz. Doch den holte er sich eine Runde später zurück und baute dann sogar Platz drei aus. Am Ende konnte er sich an seinem 32. Geburtstag dann über einen Podestplatz freuen! „Die letzten fünf Runden waren schlimm, ich habe den Lenker kaum noch halten können. Aber ich wollte unbedingt auf das Podium“, so Deitenbach am Abend. „Auch wenn ich die Meisterschaftsführung verloren habe, unter diesen Umständen bin ich mehr als happy mit dem Ergebnis.“
 
Vor dem Finale am letzten September-Wochenende im sächsischen Großenhain liegt Jan Deitenbach mit drei Punkten Rückstand auf Platz zwei der Meisterschaft. Jetzt stehen aber erst einmal weitere Behandlungen und Regeneration auf dem Plan. „Dann sehen wir weiter - es ist noch nicht vorbei,“ gibt sich Jan kämpferisch.
 

Jan Deitenbach zweimal auf dem Podium

Bei der vierten Runde zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Oschersleben fuhr Jan Deitenbach vom Team RAVENOL BERGOS Racing in beiden Rennen auf das Podest! Damit übernahm der Husqvarna-Pilot auch die Tabellenführung.
 
Herbstliche Witterungsbedingungen erwartete die Teilnehmer Ende August in der Motorsport Arena. Schon beim freien Training am Freitag war aufgrund heftiger Regenfälle an eine Nutzung des Offroads nicht zu denken. Am Samstag hellte dann das Wetter auf, so daß das Qualyfying mit dem Geländeteil über die Bühne ging. Erstmals verpasste Deitenbach in dieser Saison knapp den Sprung in die erste Startreihe und landete auf Platz fünf. „Ich habe einfach keine perfekte Runde hinbekommen. Vom Speed hätte es Platz zwei sein können, haben wir hinterher bei den Daten ausgelesen. Mein Fehler,“ so Deitenbach etwas enttäuscht am Abend.

 

In der Nacht zum Sonntag verwandelte heftiger Regen den sorgsam präparierten Geländeteil erneut in ein Schlammfeld, unpassierbar mit den Supermoto-Reifen. So ging der erste Lauf nur auf der allerdings jetzt trockenen Kartbahn am Mittag an den Start. Gaststarter Markus Class setzte sich von der Pole an die Spitze, gefolgt vom Sieger des letzten Rennens, Nico Joannidis, und Deitenbach. Das Spitzentrio konnte sich zunächst etwas vom Feld absetzen. Jan Deitenbach kämpfte intensiv um Rang zwei, dadurch konnten die Verfolger wieder heran kommen. Am Ende kamen Platz zwei bis sieben innerhalb einer Sekunde ins Ziel! „Das war eng, aber es hat mit Rang drei zum Podium gereicht,“ freute sich Deitenbach.
 
Vor dem zweiten Lauf flammten kurz Diskussionen auf, den Off-Road zu nutzen. Doch ein heftiger Regenschauer beendete schnell diese Überlegungen. Der Regen hörte allerdings wieder auf, und so begann der Reifenpoker. Noch in der Startaufstellung wechselten fast alle Spitzenpiloten komplett auf Slicks. Den Start sicherte sich erneut Class vor Joannidis, Deitenbach schafft es aus der zweiten Reihe wieder auf Platz drei.
Jetzt machte Jan mehr Druck auf Joannidis. Und kurz nach Halbzeit presste er sich sauber auf Platz zwei vorbei. Zwei Runden später stürzt Joannidis, und Deitenbach kann ungefährdet auf Platz zwei das Ziel erreichen. 

 

Da Class als Gaststarter keine Punkte bekommt, übernahm Jan Deitenbach mit seinen beiden Podestplätzen die Meisterschaftsführung. So wird er beim nächsten Rennen genau an seinem Geburtstag mit dem begehrten roten Nummernschild an den Start gehen! Diese vorletzte Runde zur Supermoto IDM läuft am 12. September beim legendären Stadtrennen im saarländischen St. Wendel.

Top 5 Resultat in Frankreich

Erstmals startete die Supermoto IDM einen Lauf in Frankreich,  in Mirecourt in den Vogesen. Mit den Plätzen sechs und vier konnte Jan Deitenbach vom Team RAVENOL BERGOS Racing weiter Rang zwei in  der Meisterschaft behaupten.

 

In den Freien Trainings am Samstag ging es erst mal um ein passendes Set-Up für die Husqvarna von Jan Deitenbach auf der sehr anspruchsvollen Strecke.

Im Qualifying bei sonnigem Wetter am Nachmittag konnte sich der gebürtige Iserlohner dann die vierte Startposition sichern. „Wir haben am Freitag die Test und Einstellfahrten ausgelassen, da ich direkt von einem Supermoto-Lehrgang in Villars angereist bin und schon drei Tage auf dem Motorrad saß.“ erklärte Deitenbach am Abend. „Ich bin dennoch happy wieder in der ersten Reihe zu stehen und das wir in dieser kurzen Zeit ein geeignetes Set-Up gefunden haben. Ein großes Lob an meine Mechaniker.“

 

Gut eine halbe Stunde vor dem Start des ersten Laufes am Sonntag ging überraschend ein kurzer, aber heftiger Regenschauer nieder. Hektik bei der Reifenwahl. Meisterschaftsleader Marc-Reiner Schmidt, Deitenbach und der Schwede Gustafson entschieden sich für Regenreifen am Vorderrad, der Rest setzte komplett auf Slicks. Doch es trocknete blitzschnell ab. Den Start entschied Deitenbach für sich, wurde aber in Turn eins schon von Schmidt überholt., doch der stürzte zwei Kurve später. Deitenbach führte bis kurz vor Ende der dritten Runde, als auch er über das Vorderrad zu Boden ging und auf den neunten Platz zurückfiel. Mit Wut im Bauch und einer konsequenten Fahrweise konnte sich der 31 Jährige wieder auf den sechsten Platz vorarbeiten und brachte diesen anschließend auch über die Ziellinie. „Den Regenreifen vorne zu fahren war meine Entscheidung. Mal gewinnt man einen Poker, mal verliert man ihn. Trotzdem ist es sehr ärgerlich in Führung liegend zu stürzen. Ich denke mit dem Slick hätte ich ein Wort um den Sieg im ersten Lauf mitgesprochen.“

 

Der zweite Lauf ist schnell beschrieben. Bei eindeutigen Verhältnissen zog Schmidt vom Start auf und davon und gewann überlegen. Deitenbach wurde beim Start eingeklemmt, konnte sich dennoch auf der Innenlinie kraftvoll Platz drei gegen Peter Banholzer sichern. Im Rennverlauf klebte Banholzer Deitenbach teilweise am Hinterrad und das Duo kam in der zweiten Rennhälfte wieder näher an Platz zwei heran. Vier Minuten vor dem Ende setzte Banholzer im Geländeteil einen sehr kernigen Blockpass, drückte Deitenbach über den Anlieger, und die Plätze waren verteilt. „Mein Start im zweiten Lauf war nicht optimal, in der ersten Kurve konnte ich mich dann durchsetzen. Im Laufe des Rennens merkte ich aber schon das es jetzt der fünfte Tag für mich nacheinander auf dem Bike war und mir die Kraft langsam ausgeht. Das Überholmanöver von Peter war hart aber ok. Ich hätte es etwas eleganter gelöst. Das ist aber Racing.“ erklärte Deitenbach am Abend. „Alle im Team haben einen super Job dieses Wochenende gemacht. Persönlich kann ich mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden sein, auch wenn uns klar war, dass dies ein sehr schwieriges Wochenende für mich wird. Wir haben uns aber gut geschlagen und keinen Platz in der Meisterschaft verloren. Das ist am Ende des Tages das Wichtigste.“

Runde vier der Supermoto IDM 2021 startet nach einer vierwöchigen Pause Ende August in der Motorsport Arena Oschersleben.

Podium zum Jubiläum

Auf dem legendären Schleizer Dreieck in Thüringen feierte Supermoto-Pilot Jan Deitenbach ein besonderes Jubiläum. Im zweiten Rennen des Tages absolvierte er seinen 200. Start in der höchsten Klasse der internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft. Und mit einem tollen zweiten Rang durfte der Husqvarna-Fahrer am Ende auf das Podest. Auch in der Meisterschaft hält Deitenbach weiter Rang zwei.

 

Im Qualifying bei sonnigem Wetter setzte sich schnell Marc-Reiner Schmidt auf die Pole-Position. Dahinter ging es zunächst recht eng zu, bis sich Deitenbach vom Team RAVENOL BERGOS Racing dann klar auf Rang zwei festsetzte. „Marc-Reiner ist aktuell der Spitzenreiter in der Weltmeisterschaft,“ erklärte Deitenbach. „Er ist das Maß der Dinge und ich bin stolz und zufrieden, hinter ihm auf Platz zwei zu stehen. Vielleicht kann ich ihn ja zumindest beim Start etwas ärgern.“

 

Und genau so traf es ein, den Start zum ersten Rennen sicherte sich Jan Deitenbach. Bereits beim Eingang in den Geländeteil übernahm Schmidt die Führung und setzte sich in der Folge mühelos ab. Dahinter hatte Deitenbach eine kleine Lücke zu den weiteren Verfolgern. Doch nach einem Drittel der Distanz stürzte er kurz über das Vorderrad und fiel damit auf Rang sieben zurück. Bis zum Ende war Deitenbach auf Rang fünf vorgefahren und hing direkt hinter den beiden Vorderleuten. Doch im Abstand von 0,8 Sekunden kreuzte das Trio in unveränderter Reihenfolge die Ziellinie. „Schade, aber ich war für einen Moment nicht konzentriert genug, und schon lag ich da,“

 

Vor der Maximalzahl von 500 erlaubten Zuschauern ging es in den zweiten Lauf. Jan Deitenbach, der hier sein 200. (!) Rennen in der Top-Klasse der IDM bestritt, gewann erneut den Start vor Marc-Reiner Schmidt. Beim Eingang in den Geländeteil durfte der aber schon wieder in Führung gehen. Diesmal lies Jan keinen Raum für Diskussionen um Platz zwei, schnell hatte er sich von den Verfolgern abgesetzt und brauste beim Jubiläum verdient auf das Podium. „Ich bin happy, beide Starts gewonnen, Podium und in der Meisterschaft auf Platz zwei“, erklärte er hinterher. „Und auch schon etwas stolz zum Jubiläum, denn fast alle Fahrer hatten einen kleinen Sticker auf dem Bike mit „JD-200“, danke dafür.“

Runde drei zur Internationalen Deutschen SuperMoto Meisterschaft startet nach einer kleinen Sommerpause am ersten August-Wochenende im französischen Mirecourt.

Saisonstart nach Maß für Jan Deitenbach

Im  hessischen Wittgenborn startete die internationale Deutsche SuperMoto Meisterschaft (IDM) in die neue Saison. Für Jan Deitenbach war es der beste Saisonstart bisher überhaupt. Der Husqvarna-Pilot sicherte sich mit Rang drei im zweiten Lauf gleich einen Podestplatz und liegt in der Meisterschaft auf Rang zwei!

 

Dabei begann bei hochsommerlichen Temperaturen das Wochenende alles andere als verheißungsvoll. Bei den freien Trainingsfahrten am Freitag stürzte Deitenbach ungewohnt heftig. Körperlich dank der guten Schutzausrüstung unversehrt, bescherte das aber seinem Team RAVENOL Bergos Racing eine lange Extraschicht. Bei den offiziellen Trainings am Samstag war er wieder in der Spitzengruppe dabei. Im entscheidenden Qualifying war Jan Deitenbach zunächst etwas zu nervös. Am Ende konnte er aber mit Rang drei das Maximum abliefern. Eine hervorragende Ausgangsposition auf dem engen Kurs und bei dem starken Feld.

 

Beim Start zum ersten Rennen schoß  der Routinier gleich in Front. Aber bereits vor dem Geländeteil drückten sich Marc-Reiner Schmidt und Markus Class wieder innen vorbei. Die beiden Vize-Weltmeister von 2020 und 2019 enteilten dann auch wie erwartet etwas dem Feld. Deitenbach hielt bis zur Rennmitte Rang drei, dann schlüpfte der amtierende Deutsche Meister Simon Vilhelmsen (Dänemark) vorbei. „Ich bekam etwas dicke Arme, deswegen habe ich nicht dagegen gehalten. Ich wollte sichere Punkte mitnehmen“, so Deitenbach. Und da die nächsten Fahrer schon deutlich zurück lagen, war Rang vier sicher.

 

Vor dem zweiten Durchgang mussten die Piloten bei der Hitze eine gefühlte Ewigkeit in der Startaufstellung warten, bis es ins Rennen ging. Nach einem Unfall im Rennen davor waren die Rettungskräfte noch nicht wieder einsatzbereit. Dennoch gelang Deitenbach auch diesmal wieder der beste Start. Schmidt konnte sich jedoch von der unüblichen Pole-Position auf der Innenseite daneben setzen und zog an der Spitze davon. Rang zwei ging erneut an Markus Class. Um Platz drei entwickelte sich diesmal ein enger Dreikampf zwischen Deitenbach, Vilhelmsen und dem Schweden Gustafson. Jetzt blieb der Deutsche aber fehlerfrei und sicherte sich vor den beiden Skandinaviern den Platz auf dem Podium!

 

„Ich bin absolut happy“, so Deitenbach. „So viele Punkte habe ich noch nie beim Saisonstart geholt, dazu beide Starts gewonnen und auf dem Podium“, freute er sich mit seinem kleinen Sohn auf dem Arm.

 

Da Markus Class in der DM als Gaststarter nicht eingeschrieben ist, liegt Deitenbach hinter Schmidt auf Rang zwei in der ersten Tabelle. Runde zwei zur Internationalen Deutschen SuperMoto Meisterschaft startet bereits am ersten Juli-Wochenende auf dem Schleizer Dreieck. Für den 31 jährigen ein Jubiläum, er wird dort als Dienstältester Pilot sein 200. Rennen zur IDM starten!

Erste Testfahrten und Lehrgang erfolgreich absolviert

Supermoto Pilot Jan Deitenbach hat trotz erheblicher Einschränkungen durch den Lockdown die ersten Testfahrten mit seiner neuen Husqvarna erfolgreich absolviert. Dazu konnte er mit der JD44 Riders Factory am vergangenen Wochenende den ersten Fahrerlehrgang durchführen.

 

Bereits über den gesamten Winter hatte sich Deitenbach in seinem eigenen kleinen Fitness-Studio körperlich sehr intensiv auf die Saison 2021 vorbereitet. Daneben wurde von seinem Team RAVENOL Bergos Racing eine neue Rennmaschine penibel aufgebaut. Ursprünglich im März angesetzte Testfahrten in Italien mussten wegen der neuen Quarantäne-Bestimmungen zunächst aber leider abgesagt werden. Dennoch konnte er erste Meter zumindest wieder auf seinem Moto-Cross Trainingsbike drehen, da der lokale Club in Geseke sein kleines Gelände öffnen durfte.

 

Ende März ging es dann endlich zum ersten Test mit dem Rennbike. Von der ersten Sekunde an fühlte sich Jan Deitenbach wieder wie zu Hause, legte gleich ordentliche Rundenzeiten hin und spulte sogar schon eine komplette Renndistanz ab. Beim nächsten Test wurde dann mit seinem Techniker das neue mototech-Fahrwerk optimal eingestellt und weitere Fortschritte erzielt.

 

Anfang April durfte er dann als Trainer seinen ersten Lehrgang des Jahres absolvieren. Die schon seit Wochen ausgebuchte Veranstaltung in Baden-Württemberg wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet. Die Durchführung weiterer Termine an anderen Orten hängt allerdings derzeit von den lokalen Bestimmungen ab.

 

„Man ist nach einer so langen Zeit schon immer etwas nervös, wie das Fahren funktioniert“, so Jan. „Aber ich habe mich offensichtlich gut vorbereitet und das neue Bike ist wirklich klasse. Danke an alle Partner, die dazu beitragen!“

 

Der Start der offiziellen Rennsaison ist aufgrund der allgemeinen Lage für Anfang Juni geplant. Ausreichend Zeit für weitere Tests und Trainings. Und natürlich für Sohn Fynn, der seit Ende Februar die kleine Familie komplettiert.​

Neues Bike für 2021 startklar!

Die flammneue Husqvarna FS 450 ist fertig für die Saison 2021! - "Was für eine Beauty", schwärmte Jan Deitenbach bei der Übergabe. Keine Frage, ein Hingucker. Aber nicht nur optisch, auch technisch ist das Bike startbereit für die SuperMoto IDM S1.

 

Bei BERGOS-Racing wurde zunächst der Motor und das Umfeld vorbereitet. Aufbauend auf den Erfahrungen aus 2019 und 2020 gelang es, das Leistungsband des Motors noch einmal zu optimieren. Ein veränderter Kopf und Kolben und weitere Feinarbeiten schlummern im inneren des Aggregats. DVR-Doppelrohrauspuff, ein angepasster Ansaugtrichter und der K&N Luftfilter sorgen für mehr Durchsatz. Die Vortex CDI wurde auf dem hauseigenen Prüfstand perfekt angepasst. Eine größere Wasserpumpe und verstärkte Kupplung sind weitere Details, um der gesteigerten Leistung gerecht zu werden. Geschmiert wird der Motor mit dem neu entwickelten RAVENOL USVO Öl.

 

Bei MOTOTECH wurde das WP Fahrwerk auf die patentierte SPV Technologie umgebaut. Mit den Daten aus 2020 konnte hier bereits eine verfeinerte Grundabstimmung berücksichtigt werden. An der Gabel gibt es neue Einstellmöglichkeiten u. A. mit einer anpassbaren Federvorspannung. Geführt wird die Front in einer x-trig Gabelbrücke mit verstellbarem Versatz. Beim Lenker vertraut Jan seit dem Beginn seiner Laufbahn auf den MAGURA SX. Der Kontakt zum Boden läuft wie gewohnt über die METZELER Supermotoreifen. Drei verschiedene Mischungen stehen je nach Strecke zur Verfügung. Am Vorderrad wird ein 17 Zoll großes Rad eingesetzt, aufgebaut von Faba mit natürlich schlauchloser Felge. Am Hinterrad bleibt die Serienfelge im Einsatz, auch die natürlich schlauchlos.

 

Bei den Bremsen setzt das Team weiter auf Elemente von Moto-Master. An der Front wird eine auf 320er HALO Scheibe eingesetzt, verbunden mit passenden Carbon-Belägen. Am Hinterrad sind ebenfalls Moto-Master Beläge im Einsatz. Je nach Streckenbedingungen mit normaler oder Oversize-Scheibe. Auch die Alu-Kettenblätter kommen aus dem Hause Moto-Master. Von Dirtfreak werden nicht nur die bewährten Zeta-Handschützer geliefert. Auch die hintere Kettenführung mit austauschbarem Block und der vordere Ritzelschutz mit Case-Saver stammen von Zeta. Dazu gibt es die kürzeren DRC Fußrasten mit austauschbaren Slidern. Für den geilen Look sorgt letztendlich Dice-Graffix.

 

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© Jan Deitenbach