Jan Deitenbach: Erfolgreiches Finale
Zum Abschluss der Internationalen Deutschen SuperMoto Meisterschaft gelang Jan Deitenbach ein perfektes Wochenende. In allen Trainings und Rennen landete der DUCATI-Pilot auf Rang eins. Damit kletterte er noch auf Platz fünf der Meisterschaft, obwohl er zwei der sechs Veranstaltungen wegen Verletzung verpasste.
Obwohl Jan Deitenbach noch schmerzhaft die Folgen des heftigen Sturzes von der WM spürte, setzte sich der Routinier gleich zu Beginn der Trainings an die Spitze. In der SuperPole, dem Einzelzeitfahren um die besten Startplätze, bewies er seine Klasse und sicherte sich mit deutlichem Vorsprung den Spitzenplatz. „Damit habe ich jetzt bei jedem DM-Rennen, bei dem ich an den Startgegangen bin, die Pole geholt“, freute sich Deitenbach am Abend.
Bei angenehmen Herbstwetter gewann Deitenbach wie gewohnt den Start zum ersten Lauf. Doch schon in Runde zwei übernahm sein österreichischer Markenkollege Bernie Hitzenberger, der Führende der Meisterschaft, die Spitze. Doch nach zwei Runden konterte Deitenbach wieder, ging vorbei, und baute den Vorsprung deutlich aus. Zum Ende schmolz der Vorsprung wieder, doch Deitenbach brachte den Sieg sicher ins Ziel. „Am Ende habe ich mich nicht so gut gefühlt und etwas verkrampft, aber gewonnen“, gab Deitenbach zu Protokoll.
Die Geschichte des zweiten Rennens ist schnell erzählt. Vom Start weg in Führung, baute Deitenbach schnell einen sicheren Vorsprung aus und brachte den auch souverän zum Sieg ins Ziel. „Endlich ein perfektes Wochenende, was will ich mehr“, freute er sich nach der Zieldurchfahrt.
Nur wenige Tage später ging es dann zum internationalen Saisonfinale ins belgische Mettet. Beim weltweit größten SuperMoto Rennen (über 350 Starter!) sicherte sich Jan Deitenbach bereits den Sieg im Halbfinale. Im Finale der besten 50 gewann Deitenbach den Start gegen die komplette Weltelite. Zunächst dann auf Rang drei, mußte er sich im Verlauf des Rennens einigen Piloten aus der WM beugen. Am Ende sicherte er sich Rang sieben! „Damit gehöre ich erneut zu den Top-Ten weltweit, irre“ jubelte er am Abend. „So kann ich gut in den Winter gehen.“